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Aufrufe: 39
Veröffentlicht: 01.12.2012

Erklärung
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Autor
Moonlight
http://www.poetrycas...

Gefährte
Moonlight
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poetrycastle@gmx.de...


Eisengel ( 01 )

Ich kose sanft Deine Lippen,
der Morgen ist schon so nah.
Du wirst dann verschwinden,
wie es in jeder Nacht geschah.

Ich nehme den Heiligenschein,
werde zum Engelchen aus Eis.
Doch mit mir ist der Wunsch,
von dem nur ich was weiss.

Ich will Deinen Atem fühlen,
der Eis zum schmelzen bringt.
Deinen Geist durchwühlen,
wenn er für mich nur singt.

Ich werde mich Dir schenken,
denn Du bist doch mein Ziel.
Werd niemals angstvoll denken,
ich möchte verlieren im Spiel.

Denn meine Gedanken drehen,
sie wirbeln um den letzten Tanz.
Will an Deinen Biss vergehen,
mein Herz gehört Dir doch ganz.

Ich will allen Schmerz ertragen,
will an Deinem Biss verglühn.
Würd unheiliges dann wagen,
zur Kreatur der Nacht erblühen.

Die Sonne brennt in den Augen,
das Eis bedeckt nun mein Herz.
Doch mein Blut wirst Du saugen,
ich will erfahren der süsse Schmerz.

Nimm mir meine Augenbinde,
lass mich in Deine Welt übergehen.
Bevor ich vor kälte ganz erblinde,
wünsch ich mir einfach zu vergehen.

Ich schenke Dir mein kaltes Leben,
was soll ich denn ohne Dich damit?
Glück kannst nur Du mir geben,
in einem unbarmherzigen Augenblick.

Ich streich mit meinen Schwingen,
Dir zum Auftakt über das Gesicht.
Ich werde nicht mit Dir ringen,
Opfer mich Deinem Angesicht.

Die Nacht wird kommen,
beiss mich...

...lass mich nicht erfrieren
...ich will alles verlieren

Die Nacht wird kommen,
beiss mich...

...werde mich nicht wehren
...tu´mich nach Dir verzehren